Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung:
Der erfolgreiche E-Learning Kurs „Wer sieht mich?“ zu Datenschutz und Informationsfreiheit geht erneut an den Start
In vier E-Learning-Modulen erhalten Interessierte vom 14. April bis zum 12. Mai 2026 Grundlagenwissen zu Datenschutz und Informationsfreiheit
Beim Einkaufen oder auf dem Weg zum Wahllokal kann man noch halbwegs überblicken, wer einen sieht. Aber wissen wir auch, wer „zuschaut“, wenn wir uns im digitalen Raum bewegen? Auf der anderen Seite sind im digitalen Raum viele Daten und Informationen frei verfügbar, die nutzbar sind und unser Wissen vermehren können. Vor allem öffentliche Stellen veröffentlichen viele Informationen, etwa über ihre Kommunen und Gemeinden. Wie können wir diese Informationen nutzen?
Um über den Umgang mit personenbezogenen Daten und den Zugang zu amtlichen Informationen zu sprechen, kooperiert der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit mit den Landeszentralen für politische Bildung Baden-Württemberg und Sachsen für eine E-Learning Veranstaltungsreihe.
In vier Modulen wird dabei ein thematischer Überblick über die Bedeutung digitaler Daten für die Demokratie angeboten. Die Online-Kurse richten sich an alle Interessierten, die grundlegende Informationen zu Datenschutz und Informationsfreiheit erhalten möchten, und werden über Foren von dem Tutor Thomas Staehelin und von Sabine Keitel von der LpB BW begleitet. Die E-Learning Module werden wöchentlich freigeschaltet.
Auftakt ist am Dienstag, 14. April 2026: Um 15:30 Uhr sprechen wir mit dem Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg Prof. Dr. Tobias Keber darüber, wie Datenspuren sichtbar gemacht werden können, was etwa das Smart Home alles mithört und wer solche Informationen haben möchte. und im Anschluss das erste Modul „Wer sieht mich?“ freigeschaltet.
Eine Woche später, ab dem 21. April 2026, wird das zweite Modul dann zugänglich. Inhaltlich geht es um die Frage, wie Social-Media-Kommunikation funktioniert, was alles bereits über das sogenannte Fediverse laufen kann – und wie ich selbst selber über meine Daten bestimme.
Im dritten Modul des Online-Kurses, ab dem 28. April 2026 verfügbar, rückt der Blick stärker auf den Zugang zu amtlichen Informationen und darauf, wie die Informationsfreiheit Bürger_innen mehr Möglichkeiten zur Teilhabe bietet.
Im vierten Modul schließlich am 05. Mai 2026 geht es um Wissen, dass über die Zusammenführung von einzelnen Daten und Informationen, neu gewonnen und dadurch von allen und für gemeinwohlfördernde Zwecke genutzt werden kann.
Zum Abschluss der E-Learning-Reihe sprechen wir mit der Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragten Dr. Juliane Hundert über Ihre Erfahrungen und die Ergebnisse der Veranstaltungsreihe. Besonders gehen wir auf Fragen des Publikums ein. Die Abschlussveranstaltung findet am 12. Mai statt (Online, 15:30 – 17:30 Uhr).
Programm
Dienstag, 14. April 2026 – Auftakt mit Prof. Dr. Tobias Keber |
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| 15.30 – 17.00 Uhr |
Videokonferenz anschließend 4 Wochen Online-Phase, in der die thematischen Module wöchentlich freigeschaltet werden. |
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Ab 14. April 2026
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| 1. Woche | Datenspuren sichtbar machen Hat der Staubsauger-Roboter Augen und Ohren? Was bekommt mein Fernseher von mir mit? Plaudern Gegenstände mein Privatleben aus? Es braucht Datenkompetenz, um zu wissen, wer mich sieht! |
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Ab 21. April 2026
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| 2. Woche | Fediverse – das föderierte Internet Wie entscheide ich selber über meine Daten? Wo werde ich nicht von Firmen getrackt? Was ist das Fediverse? Im dezentralen Netzwerk der Vielen ist mehr Selbstbestimmung möglich. |
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Ab 28. April 2026
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| 3. Woche | Demokratie braucht Informationsfreiheit und Transparenz Was macht meine Kommune? Wie werden parlamentarische Entscheidungen umgesetzt? Wie komme ich an diese Informationen? Bürger_innen haben ein Recht auf Einblick in die Arbeit öffentlicher Stellen und Zugang zu den dort vorhandenen Informationen. |
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Ab 05. Mai 2026
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| 4. Woche | Daten für die Demokratie Nicht nur öffentliche Stellen verfügen über Daten, die unsere Gesellschaft voranbringen. Auch wir können über selbstgenerierte Daten relevante Zusammenhänge sichtbar machen. Wie ist die Luftqualität vor Ort? Welche Vögel singen auf der Wiese? Die Zusammenführung einzelner Daten ermöglicht die Basis für politische Entscheidungen, zu denen wir beitragen können. |
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Dienstag, 12. Mai 2026 – Abschluss mit Dr. Juliane Hundert |
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| 15.30 – 17.00 Uhr |
Videokonferenz Abschlussdiskussion mit der Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten Dr. Juliane Hundert |
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Für Rückfragen erreichen Sie uns unter der Telefonnummer
0711/615541-23 und per E-Mail: pressestelle@lfdi.bwl.de
Weitere Informationen zu Datenschutz und Informationsfreiheit finden Sie im Internet unter www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de oder unter www.datenschutz.de.
