Gemeinsam Datenschutz zukunftsorientiert gestalten:
Bürger_innen, Behörden, Unternehmen, NGO und Initiativen sind eingeladen, die Vorschläge der Landesdatenschützer_innen zur Modernisierung des Datenschutzes zu kommentieren und eigene Vorschläge einzubringen

Konsultationsverfahren läuft bis zum 10.09.2026: stuttgarter-impulse.de

Erste Ergebnisse werden Ende September vorgestellt

Mit den „Stuttgarter Impulsen“ zur Modernisierung des Datenschutzes machen die Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder Vorschläge für einen zukunftsfähige Datenschutz, der Grundrechte der Menschen und eine effektive Datennutzung gleichermaßen gewährleistet. Hierüber wollen sie diskutieren. Bis zum 10. September 2026 können Bürger_innen, Behörden, Unternehmen, NGO und Initiativen diese Vorschläge kommentieren und eigene Vorschläge einbringen. Die Rückmeldungen werden ausgewertet und wesentliche Punkte sollen in einem Stakeholder-Event am 30. September in Berlin diskutiert werden.

Hintergrund der datenpolitischen Debatte

In der föderalen Modernisierungsagenda (4.12.2025) sowie in dem jüngsten Papier des Koalitionsausschusses (2.7.2026) der die Bundesregierung tragenden Parteien wird über die Bündelung von Zuständigkeiten der Datenschutzaufsicht über die Wirtschaft beim Bund diskutiert. Die Hamburger Bundesrats-Gesetzesinitiative zum Datenschutz (9.6.2026) wird nach der Sommerpause im Bundestag debattiert. Diese Initiative sieht die Stärkung der Datenschutzkonferenz sowie Prozessvereinfachungen bei der Datenschutzaufsicht innerhalb der föderalen Strukturen vor. Die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder liefern mit den „Stuttgarter Impulsen“ (18.6.2026) einen Beitrag zur Debatte aus Sicht der Aufsichtsbehörden der Länder. Sie unterstützen dabei auch die Gesetzesinitiative aus Hamburg.

Weitere Informationen:

Der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte koordiniert für alle Landesbeauftragten die Konsultation der „Stuttgarter Impulse“ (stuttgarter-impulse.de).

 


Für Rückfragen erreichen Sie uns unter der Telefonnummer
0711/615541-23 und per E-Mail: pressestelle@lfdi.bwl.de

Weitere Informationen zu Datenschutz und Informationsfreiheit finden Sie im Internet unter www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de oder unter www.datenschutz.de.