Künstliche Intelligenz und Datenschutz: Was heißt hier Selbstbestimmung?

Vom 7. bis 14. Juli vor Ort in Stuttgart und online:
Alle Veranstaltungen werden gestreamt (lfdi-bw.de/ki-2022). Wer live vor Ort an den Veranstaltungen teilnehmen möchte, kann sich online auf der Homepage des Landesbeauftragte anmelden (https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/ki-woche-2022/). Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Der Landesbeauftragte Dr. Stefan Brink: „Wir wollen uns mit Künstlicher Intelligenz intensiv befassen. Wir befragen Expert_innen, wollen lernen und neues Wissen zur Verfügung stellen. So können wir auch wirksam das Freiheitsthema Datenschutz in der digitalen Welt diskutieren und Bürger_innen, Unternehmen und öffentliche Stellen unterstützen, die sich in Zukunft erwartbar intensiver mit Künstlicher Intelligenz und ihren Wirkungen befassen müssen.“

Fast jede Diskussion über Digitalisierung landet irgendwann bei dem, was gemeinhin Künstliche Intelligenz (KI) genannt wird. Doch scheint nicht immer eindeutig, was KI genau meint, wo sie zum Einsatz kommen soll, auf welchen Grundlagen KI-Anwendungen laufen und welche Daten KI-gestützte Anwendungen eigentlich benötigen. Noch ungeklärt sind auch die grundsätzlichen Auswirkungen von KI – wie gehen wir gesellschaftlich mit ihr um und wie wollen wir das künftig tun?

Diesen und weiteren Fragen geht der Landebeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg mit der Veranstaltungsreihe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz: Was heißt hier Selbstbestimmung?“ vom 7. bis zum 14. Juli nach.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) anerkennt im Grundsatz bereits die digitale Entwicklung und ist somit dem Fortschritt zugewandt. Sie bietet in Europa die Möglichkeit, zugleich Daten zu nutzen und die Rechte der Bürger_innen zu wahren. Sie hat enormes Potenzial, die datengetriebene Wirtschaft europäisch zu stärken.

Ziel der Reihe ist es, KI besser zu verstehen und darüber zu sprechen, welche Wirkungen sie auf die Freiheit der Bürger_innen haben kann. Dafür blickt der Landesbeauftragte auf unterschiedliche Themenfelder: KI und Arbeitswelt, KI und Gesellschaft, KI und Mobilität, KI und Gesundheit, KI und Sicherheit, KI und Gefühle.

Zahlreiche Vortragende, Diskutierende und Impulsgeber_innen aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur nehmen an der Themenwoche teil. Einführend sprechen am Donnerstag, 7.7., ab 16 Uhr, unter anderen die Schriftstellerin, Journalistin und Programmiererin Kathrin Passig und die Philosophin Prof.in Catrin Misselhorn von der Universität Göttingen.

Aus dem Bereich der Wirtschaft nehmen mehrere große baden-württembergische Unternehmen teil. Auch der Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg kennt sich sehr gut mit Künstlicher Intelligenz aus – und viele Wissenschaftler_innen teilen gerne ihr Wissen und helfen Profis sowie Laien beim Verstehen oftmals komplexer Fragen im Zuge der digitalen Transformation. Aus der Wissenschaft kommen Expert_innen aus unterschiedlichen Fachbereichen, unter anderen Prof. Felix Wichmann (Eberhard Karls Universität Tübingen), Christopfer Coenen (Karlsruher Institut für Technologie KIT), Prof. Johannes Maucher (Hochschule der Medien Stuttgart), Dr. Janina Loh (Stiftung Liebenau), Prof. Matthias Bethge (ELLIS Institut Tübingen), Prof.in Doris Aschenbrenner (Hochschule Aalen) und Prof. Ralf Poscher (Max-Planck-Institut für Kriminalität, Sicherheit und Recht, Freiburg). Vonseiten der Landesbehörden berichten unter anderen das Verkehrs- und das Wirtschaftsministerium von ihrer Arbeit.

Weitere Informationen:

Der livestream ist für alle Interessierten ohne Anmeldung frei zugänglich, für die Teilnahme vor Ort in Stuttgart wird um Anmeldung gebeten.
Das gesamte Programm, Informationen zu den Vorträgen und Diskussionsrunden, Anmeldung: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/ki-woche-2022

Beitrag vom 15.6.22

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